Art Mash-Up: HOMEGROWN

Mutation-Gruppe: Birgit Kannengießer, Ricardo Liong-A-Kong, Zoé Pehlke, Margit Rusert, Hendrik Spiess

Eröffnung:
Freitag, 13. März 2026 ab 19 Uhr, in der Kunsthalle Osnabrück
Performance um 20 Uhr, Margit Rusert im KunstQuartier

Ausstellungsdauer 13. März bis 18. April

Sonderöffnungszeiten: 11-18 Uhr am 28. -29. März 2026 und 5. April 2026

Mutationen durchdringen in ihrer Vielschichtigkeit unsere Welt. Sie sind unverzichtbar für die Evolution, die Entstehung und Weiterentwicklung von Arten. Sie sind transformativ, unvorhersehbar und manchmal unumkehrbar. Sie beeinflussen unser Leben auf existenzielle Weise: besonders durch Covid und die fortwährenden Mutationen des Virus ist die Bedeutung des Themas für viele Menschen greifbarer geworden.

In ihrem interdisziplinären Projekt widmen sich Margit Rusert, Birgit Kannengießer, Zoé Pehlke, Hendrik Spiess und Ricardo Liong-A-Kong dem Thema „Mutation“ als zentrales Prinzip von Wandel und Entwicklung. Angeregt durch intensive Gespräche zu dem Thema mit Wissenschaftlern des Instituts für Philosophie, der Neurobiologie und des Institute of Cognitive Scienceder Universität Osnabrück erforschen sie Mutationen als treibende Kräfte, sowohl für biologische Systeme als auch für gesellschaftliche, technologische und künstlerische Prozesse.

Die Künstler:innen verstehen Mutation dabei nicht nur als biologisches Phänomen, sondern als Impuls für Fortschritt, Anpassung und kreative Transformation. Sie erweitern den Begriff um ökologische, soziale und politische Dimensionen und fragen nach den Auswirkungen, den Chancen, aber auch Risiken von Veränderung.

Die Ergebnisse dieses kooperativen Ansatzes und der damit einhergehenden Auseinandersetzungen zeigen sich in einer Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen. Die unterschiedlichen Perspektiven auf das Phänomen Mutation werden so in der Malerei und Grafik sowie in Plastiken und Mixed-Media-Arbeiten sichtbar.

Was ist AMU?
Art Mash-Up, kurz AMU, ist ein Projekt, welches von der Künstlerin, Kuratorin und Kunstvermittlerin Eva Lause ins Leben gerufen wurde und in Kooperation mit dem Bund Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK), dem Freundeskreis Bildender Künstlerinnen und Künstler Osnabrück e. V. (FBK) sowie der Kunsthalle Osnabrück und skulptur-galerie umgesetzt wird. Unterstützt wird Eva Lause dabei von Regine Wolff, der ersten Vorsitzenden des BBK Osnabrück.

Gefördert wird das Projekt von der Friedel und Gisela Bohnenkamp-Stiftung.

Weitere Infos gibt es hier

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