Orte, die sich auflösen oder aufgelöst werden, Brachen, Baustellen und Ruinen, dies sind die Orte, die Mechthild Wendt interessieren und mit denen sie sich in Ihrem Werk beschäftigt.
An solchen Plätzen verbringt sie Stunden, indem sie zeichnet, fotografiert und das Terrain wie in einer Spurensicherung sondiert. Von hier nimmt sie Fotografien, Skizzen und Fundstücke mit ins Atelier. Diese können dann so etwas wie „gedankliche Keimzellen“ für die weitere künstlerische Arbeit werden. Sie wirken dabei wie Impulsgeber für das malerische Werk, das sich dann im Arbeitsprozess nach eigenen Kriterien entwickelt.